Der Fotograf
Bekannt wurde Walter Schels mit seinen Charakterstudien von Künstlern und Politikern, von Prominenten der Kultur- und Geisteswelt. Mit der gleichen Intensität porträtiert er seit vielen Jahren Tiere. Ab 1975 fotografierte Schels über viele Jahre für die Zeitschrift “Eltern“ Reportagen über Geburten. Seit er die wenige Augenblicke alten Kinder porträtierte, hat ihn die Beschäftigung mit Gesichtern von Menschen und Tieren nicht mehr losgelassen. Seitdem widmet sich Schels ganz besonders dem Beobachten von Extremsituationen der menschlichen Existenz.
Für seine Serie, die Hospizpatienten kurze Zeit vor und unmittelbar nach deren Tod zeigt, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den “Hansel-Mieth-Preis“ für engagierte Reportagen, eine Goldmedaille des Art Directors Club Deutschland, einen “Lead Award“ der Akademie für neue Bildsprache und einen “World Press Photo“Award. Walter Schels lebt und arbeitet seit 1990 in Hamburg. Er ist Mitglied der Freien Akademie der Künste, Hamburg und Ehrenmitglied des BFF (Bund Freischaffender Fotodesigner).

